Über Raoul

Raoul Koether, geboren 1975 in München-Pasing, verheiratet, ein Kind, katholisch

Vorsitzender des SPD Ortsvereins Pasing

Vorstandsmitglied des SPD Unterbezirks München

Selbständiger Krisenprojektmanager und Hochschuldozent

Dipl.-Ingenieur (Schiffs- und Meerestechnik)


Politik kennt Raoul schon seit Kindesbeinen. In Pasing, wo er geboren wurde und aufgewachsen ist, wird ihm manchmal nachgesagt, dass nicht er jeden Stein kennt, sondern jeder Stein würde ihn kennen. Aber das ist natürlich eine arge Übertreibung. Trotzdem stimmt es, dass er durch das Engagement seiner Mutter, der langjährigen SPD-Bezirksrätin Gerda Schneider-Koether, die Entwicklung des Münchener Westens, von Allach, Aubing, Laim, Langwied, Lochhausen, Obermenzing, Pasing bis nach Untermenzing in den letzten 35 Jahren hautnah mitbekommen hat. Als Kind durfte er die Bundestagsdebatte zum Nato-Doppelbeschluss im Fernsehen anschauen, saß auf dem Schoß von Willy Brandt und schüttelte Helmut Schmidt die Hand.

Trotzdem verlief sein Weg in die SPD  erst über Umwege.  Zum Entsetzen seiner Familie trat er nämlich, zu Beginn seines Schiffbaustudiums in Berlin, der FDP bei. „Ich wollte die liberale Partei vor dem Rechtsruck retten“, sagt Raoul heute dazu, aber wie allgemein bekannt, ohne größeren Erfolg. Im FDP-Bundesvorstand, dem Raoul Anfang der 2000er Jahre als Bundesvorsitzender der Liberalen Studenten angehörte, kassierte er dafür von einem ehemaligen Bundesaußenminister den Titel eines „Salonbolschewiken“ und „Öko-Sozialisten“, der damit wohl seinen politischen Weitblick unter Beweis stellte.

Im Jahr 2014 trat er dann, nachdem er, wie er selbst sagte, die FDP in fünf Wahlen hintereinander selbst nicht mehr gewählt hatte, aus der FDP aus, war aber schon längere Zeit vorher nicht mehr politisch aktiv. Stattdessen gründete er eine Familie, machte sich als Krisenprojektmanager selbständig und engagierte sich ehrenamtlich, zum Beispiel in der Schutzwaldsanierung, als Schülerpate an einer Mittelschule in Neuaubing, in der Flüchtlingshilfe oder im Kampf gegen die Klimakatastrophe.

 

Im Sommer 2016 war es dann aber soweit, dass Raoul seine politische  Karenzzeit beendete und der SPD in Pasing beitrat. „Erst ein Liberaler,  jetzt ein Sozialdemokrat: Raoul Koether, von 2004 bis 2005  Generalsekretär der bayerischen FDP, engagiert sich jetzt für die SPD“,  schrieb die Süddeutsche damals, und weiter: „Sein Motiv für den Eintritt  in die SPD: Die sozialdemokratischen Grundwerte Solidarität und Gerechtigkeit. Ein Teil unserer Gesellschaft bewege sich nach rechts. Er fürchte um den sozialen Zusammenhalt. Die SPD sei die Organisation, die sich bewiesenermaßen immer am klarsten gegen nationalistische, nationale und nationalkonservative Politik gestellt habe. Er wolle sich  jetzt kommunalpolitisch engagieren. In einer Boomregion wie München gehe  es um den Erhalt einer solidarischen Stadtgesellschaft, in der auch Krankenschwestern mit einer Familie nicht nur arbeiten, sondern auch leben können.“

Dass dieses Anliegen sich nicht nur auf lokaler Ebene regeln lässt, ist klar, weshalb sein Engagement sich mittlerweile auch wieder auf Landes- und Bundesebene  erstreckt.

Seit 2016 gehört er dem Vorstand der SPD Pasing an und ist seit 2020 ist er zusammen mit Christa Weigl-Schneider Vorsitzender der Pasinger SPD in der ersten Doppelspitze seit Gründung des Ortsvereins. Seit 2022 vertritt er die Interessen des Münchner Westens als Beisitzer im Parteivorstand der Münchner SPD.

Da er beruflich kleinen und großen Unternehmen dabei hilft, dem immer schneller werdenden Zeitenwandel gerecht zu werden, erstreckt sich auch politisch sein Wirken auf diesen Transformationsprozess, so dass trotz und wegen den Fünf-D (Dekarbonisierung, Digitalisierung, Deglobalisierung, Demographie und Diversität) auch in Zukunft ein glückliches und erfülltes Leben für alle Menschen gelingen kann und unsere Gesellschaft respektvoll und solidarisch bleibt. Dazu gehören für ihn gute Arbeit, gutes Wohnen und ein Leben nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen.




„Ich bin stolz auf meine Heimatstadt und ich bin stolz auf ihren Erfolg. Aber ich kämpfe für das Versprechen dieser reichen Stadt an ihre Bewohner:innen: ‚Keine:r wird zurückgelassen‘. Deshalb bin ich Sozialdemokrat geworden.“